For Immediate Release
May 18, 2019

TORONTO, Canada and HAMBURG, Germany – It is with great sadness that comdu.it marks 10 years of the Tamil genocide and the end of the civil war in Sri Lanka.

The United Nations has estimated that more than 70,000 people – mostly Tamil civilians – were killed in the final stages of the war in the town of Mullivaikkal in the Northern Province. Local census records for the region, however, indicate that more than twice this number of people still remain unaccounted for.

Those who survived the brutal end to the war continue to face a host of issues including ongoing militarisation and surveillance; lack of information on missing family members; difficulty in regaining access to ancestral lands and homes; instances of torture and sexual violence; lack of accountability mechanisms to bring all perpetrators to justice; and ongoing structural discrimination against ethnic and religious minorities as evidenced by anti-Muslim riots and a sharp increase in violence against Christians.

There also continues to be a lack of resources to help survivors deal with trauma stemming from war, loss, and multiple displacements, which has created additional – and sometimes internal – ruptures within communities. This trauma echoes in the global Tamil diaspora which is commemorating the 10th year anniversary of Mullivaikkal Remembrance Day with numerous vigils, seminars, conferences, photo exhibits, and legislative measures.

comdu.it stands in solidarity with survivors and draws attention to their incredible resiliency. Despite ongoing challenges, war-impacted communities continue to work tirelessly towards building a sustainable future for themselves.

Even as it remembers 10 years of Mullivaikkal, comdu.it renews its long-term commitment to work with survivors and other vulnerable populations to co-create sustainable outcomes that help alleviate poverty, increase community capacity, strengthen the social fabric, and achieve economic prosperity for the traditional Tamil homelands in Sri Lanka.

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In Gedenken an den 10ten Jahrestag des Genozids an Tamilen

Zur sofortigen Veröffentlichung
Mai 18, 2019

TORONTO, Kanada and HAMBURG, Deutschland – Wir begehen mit großer Trauer den 10ten Jahrestag des Genozids an Tamilen und des Bürgerkriegsendes in Sri Lanka.

Die Vereinten Nationen schätzen, dass während der Endphase des Bürgerkrieges in der Stadt Mullivaikkal (Nordprovinz, Sri Lanka) mehr als 70.000 Menschen – davon mehrheitlich tamilische Zivilisten – getötet wurden. Örtliche Volkszählungsinformationen für die Region deuten darauf hin, dass das Schicksal von mehr als doppelt so vielen Menschen noch immer nicht klar ist.

Die Überlebenden des brutalen Ende des Krieges sehen sich nach wie vor mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert. Dazu gehören die anhaltende Militarisierung und Überwachung, der Mangel an Informationen über vermisste Familienmitglieder, Schwierigkeiten bei der Wiedererlangung des Zugangs zu ihren Grundstücken und Häusern, Folter und sexuelle Gewalt, die fehlende Aufklärung der Kriegsverbrechen, und die anhaltende strukturelle Diskriminierung ethnischer und religiöser Minderheiten, welche sich auch in antimuslimische Unruhen und der steigenden Gewalt gegen Christen äußert.

Es mangelt nach wie vor an Ressourcen, um Überlebenden bei der Bewältigung von Traumata infolge von Krieg, Verlust und mehrfachen Umsiedlungen zu helfen, was zu zusätzlichen – und manchmal auch internen – Brüchen innerhalb der betroffenen Bevölkerung geführt hat. Dieses Trauma spiegelt sich in der globalen tamilischen Diaspora wider, die mit zahlreichen Mahnwachen, Seminaren, Konferenzen, Foto-Ausstellungen und legislativen Maßnahmen an den 10ten Jahrestag des Mullivaikkal Gedenktages erinnert.

comdu.it steht in Solidarität mit den Überlebenden und weist auf ihre unglaubliche Widerstandsfähigkeit hin. Trotz der anhaltenden Herausforderungen arbeiten die vom Krieg betroffenen Menschen weiterhin unermüdlich daran, eine nachhaltige Zukunft für sich selbst aufzubauen.

Während der Erinnerung an den 10ten Jahrestag von Mullivaikkal, bekräftigt comdu.it das langfristige Ziel, in Zusammenarbeit mit Überlebenden und anderen betroffenen Bevölkerungsgruppen nachhaltige Ergebnisse zur Linderung der Armut, zum Empowerment der Community, zur Stärkung des Sozialgefüges und zum wirtschaftlichen Wohlstand in den tamilischen Siedlungsgebieten zu erzielen .

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